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Veröffentlicht am 24. Oktober 2026

Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt: Text und Titelbild sind KI-generiert. Redaktionell geprüft und freigegeben von Marcel Kuhn, matd ag. Mehr zum KI-Einsatz bei matd

KI-generiertes Titelbild: KI-Blockaden bei Führungskräften erkennen und überwinden
KI-generiertes Bild. Die dargestellte Szene ist nicht real.

KI-Blockaden bei Führungskräften: Wie die Transformation im Kopf beginnt

Wenn über gescheiterte KI-Projekte gesprochen wird, richtet sich der Blick meist auf Mitarbeitende, die "nicht mitziehen". Die aktuelle Beleglage zeigt ein unbequemeres Bild: Ein erheblicher Teil der Bremse sitzt in der Führungsetage selbst. Dieser Artikel zeigt, welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken, woran du eigene Blockaden erkennst und warum Mindset-Arbeit vor dem Tech-Deployment kommen sollte.

Der Befund: Nicht die Technologie bremst, sondern Menschen und Führung

Die Roland-Berger-Unternehmensstudie vom 6. Juli 2026 liefert dafür die aktuellste Grundlage. Sie basiert auf einer globalen Befragung von 472 Führungskräften, durchgeführt zwischen Dezember 2025 und April 2026, mit einem DACH-Anteil von 35 Prozent.

Die Ergebnisse sind deutlich:

Haufe nennt am 21.10.2026 dieselbe Zahl: 59 Prozent der Führungskräfte halten das eigene Management für nicht ausreichend vorbereitet, und 42 Prozent bezweifeln, dass ihre Governance-Strukturen einer KI-getriebenen Organisation genügen.

Auch ein Fachartikel fasst das Studienergebnis so zusammen: Die KI-Transformation scheitert nicht an der Technologie, sondern an veralteten Organisationsmodellen, fehlenden KI-Fähigkeiten und schlecht vorbereiteten Führungskräften (Teaser, der vollständige Artikel ist nicht frei zugänglich).

Warum Führungskräfte bremsen: ein sehr menschlicher Reflex

Wichtig ist die Einordnung: Das ist selten böser Wille. Laut einem WiWo-Beitrag (Stand Oktober 2025, auf Basis einer Roland-Berger-Befragung) gilt: Führungskräfte, die den Prozess steuern sollen, schaffen sich nicht gerne selbst ab. Diese Dynamik wirkt als Bremse – das ist nicht unbedingt böser Wille, sondern eher ein sehr menschlicher Reflex.

Verunsicherung aus zwei Richtungen

Dieselbe Quelle beschreibt eine doppelte Verunsicherung: Einerseits fragen sich Führungskräfte, welche Rolle für sie in einem KI-gesteuerten Unternehmen noch übrig bleibt. Gleichzeitig sollen sie Ergebnisse verantworten, die autonome Systeme produziert haben, ohne genau zu verstehen, nach welcher Logik diese Systeme entschieden haben.

Statusbedrohung als Schutzreflex

Ein Beitrag von trend.at (aktualisiert 31.07.2026) beschreibt den Mechanismus am Beispiel erfahrener Mitarbeitender: Wird die eigene Expertise durch eine neue Technologie infrage gestellt, kann das Gehirn mit einem Schutzreflex reagieren. Mit dem SCARF-Modell sind bei KI-Angst vor allem Status, Gewissheit und Autonomie betroffen: Die Technologie stellt die eigene Expertise infrage, macht zukünftige Rollen schwerer vorhersehbar und kann das Gefühl erzeugen, die Kontrolle zu verlieren.

Der Artikel fokussiert Mitarbeitende. Die Übertragung auf die Führungsebene ist unsere Interpretation, aber eine naheliegende: Wer jahrelang für Entscheidungsmacht und Expertise stand, spürt dieselben Dimensionen.

Ein älterer Beleg passt als Illustration: Eine qualitative BSI-Studie (Stand 2023, Methodik unklar) berichtet, dass über 50 Prozent der befragten Führungskräfte regelmässig Angst vor Kontrollverlust haben. Das ist kein belastbarer Beweis, aber ein Hinweis auf die Richtung.

Selbstcheck: Woran du eigene KI-Blockaden erkennst

Die folgenden Fragen sind unsere Ableitung aus den oben belegten Mechanismen, keine validierte Skala:

  1. Status: Reagiere ich eher gereizt oder abwertend, wenn KI Aufgaben übernimmt, die bisher meine Expertise ausmachten?
  2. Gewissheit: Warte ich auf einen vollständigen Plan, bevor ich etwas ausprobiere, obwohl die Rolle der Führung sich ohnehin verändert?
  3. Autonomie: Delegiere ich KI-Themen ganz an IT oder externe Berater, um nicht selbst Verantwortung für Systeme zu tragen, die ich nicht verstehe?
  4. Vorbildfunktion: Nutze ich KI-Werkzeuge selbst sichtbar im Alltag, oder verlange ich Nutzung nur von anderen?
  5. Umgang mit Widerstand: Tue ich Zögern im Team als "Widerstand" ab, statt Verlustängste ernst zu nehmen?

Wenn du bei mehreren Fragen zögerst, ist das normal. Es ist der Ausgangspunkt für die eigentliche Arbeit.

Mindset vor Tech-Deployment: Was die Belege nahelegen

Vorbild schlägt Rahmenwerk

Laut dem WiWo-Beitrag bescheinigen in Unternehmen, in denen Führungskräfte als KI-Vorbilder fungieren, 69 Prozent der Befragten ihrem Arbeitgeber eine ausgeprägte Strategie mit klarem KI-Fokus. In Firmen ohne Vorbilder lag der Wert bei 18 Prozent (Stand Oktober 2025). Ebenfalls dort: Training allein erzeugt das gewünschte Verhalten nicht, wenn Steuerungsmechanismen weiter aus der "alten Welt" stammen.

Das heisst: Zuerst muss sich die Haltung der Führung ändern, dann folgt das Tool. Ein Rollout ohne diese Vorarbeit trifft auf genau die Reflexe, die oben beschrieben sind.

Verlustängste anerkennen statt wegmoderieren

Cassini (Stand 2023) empfiehlt, im Rahmen der KI-Implementierung die Verlustdimensionen von Entscheidungsmacht und Expert*innenstatus offen anzuerkennen, anstatt diese Ängste als bloßen "Widerstand" abzutun. Das gilt für das Team, aber zuerst für die eigene Führungsrolle.

Vom Entscheider zum Builder

Ein Beitrag in it-daily (Stand 26.09.2025, Autor mit Anbieterinteresse) beobachtet: Viele Führungskräfte verstehen sich noch immer primär als Entscheider. In einer KI-getriebenen Arbeitswelt reicht das jedoch nicht mehr. Gefragt ist ein Builder-Mindset. Selbst ausprobieren, Fehler zulassen, lernen.

Kultur folgt der Führung

Transformind formuliert es so: Kulturwandel folgt deshalb der Führung. Eine Organisation, die Fehlertoleranz entwickeln soll, braucht keine Workshops über Fehlerkultur. Sie braucht Führungskräfte, die selbst Fehler eingestehen, ohne dafür Konsequenzen zu tragen. Das Datum dieser Seite ist uns nicht eindeutig, wir zitieren sie als Argumentationsfigur, nicht als Zahlenbeleg.

Dazu passt eine Zahl aus dem Handelsblatt-Live-Beitrag: Laut IBM C-Suite Study 2024 (3.000 CEOs aus über 30 Ländern) sagen 57 Prozent der Führungskräfte, dass kultureller Wandel für die KI-Skalierung wichtiger ist als das Überwinden technischer Hürden.

Warum Pilotprojekte ohne Mindset-Arbeit verpuffen

Laut MIT, zitiert in it-daily (Stand September 2025), erzielen nur 5 % der Pilotinitiativen messbare Umsatzsteigerungen, 95 % dagegen verpuffen. Auch Eraneos vertritt die These, der Erfolg hänge zu 80 Prozent von Menschen und nur zu 20 Prozent von Technologie ab (laut eigener interner Erhebung 2025). Beides sind Indizien, keine exakten Naturgesetze. Sie weisen aber in dieselbe Richtung wie die Roland-Berger-Daten.

Praktisch: Ein Vorgehen in drei Schritten

Aus den Belegen leiten wir folgende Reihenfolge ab (Einordnung von uns):

  1. Klarheit über die eigene Haltung: Eigene Ängste und Rollenfragen benennen, am besten mit einem Gegenüber ausserhalb der Linie.
  2. Ein kleiner, laufender erster Schritt: Selbst ein konkretes Problem mit KI lösen, statt ein Grosskonzept abzuwarten.
  3. Sichtbar vorleben und Raum für Verlustängste lassen: Erst dann Training und Tool-Rollout im Team.

Fazit

Die Daten von Roland Berger, ergänzt durch weitere Quellen, zeichnen ein konsistentes Bild: Die Technologie ist selten der Engpass. Entscheidend sind Fähigkeiten, Strukturen und eine Führung, die sich ihrer eigenen Reflexe bewusst ist. Wer Statusverlust, Unsicherheit und Kontrollverlust bei sich selbst erkennt, kann sie angehen, bevor sie die Transformation im Team ausbremsen.

Unsere Einschätzung

Offenlegung: Dieser Abschnitt ist eine redaktionelle Einschätzung von matd ag — eine Meinung, die die oben belegten Fakten einordnet, aber keine neuen Fakten oder Zahlen einführt. matd ag ist selbst Anbieter in diesem Markt; wir vergleichen offen und fair, statt Wettbewerber schlechtzureden.

Aus unserer Sicht ist der wichtigste Satz dieser Recherche nicht eine Prozentzahl, sondern die Einordnung, dass das Bremsen der Führung ein menschlicher Reflex ist und kein Charakterfehler. Das nimmt den Druck aus der Debatte und macht den Weg frei, die eigene Haltung ehrlich anzuschauen.

Wir halten die Reihenfolge Mindset, dann kleiner laufender Schritt, dann Skalierung für sinnvoll, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen. Dort entscheidet die Führung oft selbst und setzt selbst um, ein Rollout über die Köpfe hinweg funktioniert dort kaum. Das ist auch der Grund, warum wir bei matd Mindset-Arbeit und Umsetzung verbinden: Auf unserer Website steht, dass Technology changes processes. People change businesses. und dass digitale Transformation selten an der Technologie scheitert, sondern an der Umsetzung. Im 7+ Mentoring gehört das Erkennen innerer Blockaden ausdrücklich zur ersten Phase, und die KI-Beratung zielt nicht auf eine Präsentation, sondern auf einen ersten Schritt, der tatsächlich läuft.

Fairerweise: Reine Coaching- oder Organisationsentwicklungs-Anbieter leisten bei der Mindset-Arbeit Wertvolles, und Grossberatungen haben bei komplexen Konzernstrukturen ihren Platz. Unsere Empfehlung gilt vor allem für Inhaberinnen und Geschäftsleitungen kleinerer Betriebe, die Haltung und Umsetzung aus einer Hand wollen. Ob das zu deiner Situation passt, merkst du am besten in einem unverbindlichen Gespräch.


Wenn du deine eigene Haltung zu KI zuerst klären und dann einen ersten, wirklich laufenden Schritt gehen möchtest, sprechen wir im kostenlosen Erstgespräch darüber, wo ihr steht und was als Nächstes sinnvoll ist: 20 Minuten mit Marcel: Was KI im Betrieb übernehmen kann.

Quellen